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Marvel-Superhelden-X-Men

 

Die X-Men] sind eine fiktive Gruppe von Superhelden aus dem Hause Marvel Comics. Erschaffen wurden die X-Men von Stan Lee und Jack Kirby. Der erste Comic erschien mit X-Men #1 im September 1963.

 

 

Tauche ein in die Welt von X-Men

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X-Men Geschichte

Unter der Tarnung einer „Schule für junge Begabte“ bildet der an den Rollstuhl gebundene Telepath Charles Francis Xavier (Professor X) junge Mutanten in ihren Superkräften aus. Standort der Schule ist in Westchester County, New York. Zu seinen ersten Schülern zählen die fünf jungen Mutanten Cyclops (Scott Summers, tödliche, unkontrollierte Augenstrahlen), den geflügelten Angel (Warren Worthington III), die blaue, hochintelligente Bestie Beast (Hank McCoy), Iceman (Bobby Drake, Eiskräfte) sowie Marvel Girl (Jean Grey), eine Telekinetin und Telepathin.

 

Zur Standarduniform gehörten damals die blau-goldene Uniformen mit Maske. Die Superkräfte bzw. Mutationen wurden auf den sog. X-Faktor im Erbgut zurückgeführt. Als erster Erzfeind der X-Men trat der mit Magnetkräften ausgestattete Magneto auf. In X-Men #4 tritt er das erste Mal mit seinem Team, der Terrorgruppe Brotherhood of Evil Mutants auf den Plan. Interessant übrigens, dass die Geschichte auf einem Science-Fiction-Roman mit dem Titel Children of the Atom von Wilmar Shiras aus dem Jahre 1953 basiert.

 

In The X-Men #14 bekamen es die Mutanten erstmals mit den Sentinels zutun. Teils riesige, Mutanten jagende, Kampfroboter des Wissenschaftlers Bolivar Trask. 1966 stiegen Lee und Kirby aus und Roy Thomas und Werner Roth übernahmen. Die neuen Comics liefen hier unter dem Namen Uncanny X-Men (die unheimlichen X-Men). Später folgten die Autoren Jim Steranko und Neal Adams, die u.a. die neuen Mutanten Banshee (Sean Cassidy, Schallschreie), Havok (Alex Summers, Plasmakräfte) sowie Polaris (Lorna Dane, Magnetkräfte) einführten.

 

 

 

X-Men in den 70er und 80er Jahren

Anfang der 1970er Jahre führte der Autor Len Wein in Giant Size X-Men #1 neue Mutanten ein, die aus Welt kamen. So traten der teufelsähnliche deutsche Teleporter Nightcrawler (Kurt Wagner), der sowjetische Metallmensch Colossus (Piotr Rasputin) sowie die Kenianerin Storm (Ororo Munroe) in das x-Men Universum ein. Zu dieser stieß auch der wohl populärste X-Men dazu – Wolverine. Der aus Kanada stammende Mutant der zunächst als „Logan“, später als James Howlett, bekannt wurde, war zuvor in einer Nebenrolle in Hulk zu sehen. neu ein, der zuvor in der Marvel-Serie Hulk eine Nebenfigur gewesen war.

 

In der Dark Phoenix Saga (1980) von Autor Claremont, wird erstmals der sogenannte Hellfire Club eingeführt, in dem einflussreiche und machtbesessene Menschen versuchen die Weltordnung zu bestimmen Etwas später wurde auch die Figur der Emma Frost eingeführt, die in aufreizender Garderobe nicht nur auf ihre Superkräfte vertraute. Im selben Jahr wird Storm zum Anführer der X-Men – eine der ersten weiblichen Anführer einer Comic- bzw. Superhelden-Gruppe. Mit der Jüdin Shadowcat (Kitty Pryde, kann durch Wände gehen) trat zudem eine neue Superheldin auf den Plan, die in Days of Future Past (1981) gegen Mystique antreten muss. Zu dieser Zeit kam auch die tragische Hintergrundgeschichte (Holocaust) von Magneto zu tragen, der sich mit den X-Men aussöhnte und temporär sogar die Führung über die X-Men erlangte.

 

Neu bei X-Men waren auch die Bruderschafts-Überläuferin Rogue (kann Kräfte anderer Mutanten stehlen), die Britin Psylocke (Betsy Braddock, bionische Manipulation, Psi-Ninja), der Mutanten hassende Priesters William Stryker, der Genetiker Mr. Sinister, die asiatische Mutantin Jubilee (Jubilation Lee, Feuerwerkskräfte), Longshot sowie die Terrorgruppe Reavers. Ende der 1980er folgten dann auch die ersten Spinoffs wie Wolverine, New Mutants und X-Factor,

 

Ring frei für Deadpool  und die X-Force

1991 übernahmen Künstler wie Fabian Nicieza, Rob Liefeld und Jim Lee das Ruder. In dieser Zeit lag der Fokus vor allem auf Antihelden wie den Söldner Cable, den Gentleman-Dieb Gambit und Deadpool. Cable leitete dann auch die unter X-Force gruppierten X-Men, die als Nachfolger der New Mutants gelten. Mitte der 1990er starten die Serien Generation X, X-Man, Cable, Gambit, Bishop und Deadpool. X-Factor wurde durch Mutant X ersetzt und stellte die Abenteuer des Mutanten Havok in den Vordergrund.

 

In den 2000er Jahren gab es eine Neuinterpretationen der X-Men in einem Alternativuniversum namens Ultimate X-Men. Die von von Autor Mark Millar stammende Serie brachte einige Änderungen, Storm stammt aus Harlem, Colossus ist homosexuell und Magneto ist für Charles Xaviers Querschnittslähmung verantwortlich. Die X-Men-Serien Mutant X, Generation X und einige Soloserien wurden eingestellt. Der Fokus rückte hier vor allem auf die weiblichen Mutanten mit Rogue, Mystique oder Jubilee und auf Serien wie Weapon X, Exiles und X-Force/X-Statix. 2013 startete dann die MARVEL NOW! Reihe, vergleichbar mit DC’s NEW 52, die einen Neustart der Reihe brachte.

 

Die offizielle Webseite findet ihr unter diesem Link.