Wie hängt „X-Men: Apocalypse“ mit „Die Zukunft ist Vergangenheit“ zusammen? Timeline erklärt!

Marvel-Superhelden-X-Men
Kurz vorm Start des neuen X-Men Films X-Men: Apocalypse fragen sich bestimmt viele Zuschauer, wie dieser mit X-Men: Die Zukunft ist Vergangenheit zusammenhängt. Die Antwort auf diese Frage ist nicht trivial, denn im letzten Teil der X-Men Reihe wurde die Zeitlinie kräftig durcheinander geworfen. Ausgangspunkt war die Zukunft, in der vollentwickelte Sentinels die Mutanten Population so gut wie ausgerottet haben und nur noch wenige Mutanten überlebten. Die Sentinels hatten die Möglichkeit, die Superkräfte der Mutanten zu adaptieren und waren den Mutanten damit überlegen.

 

Bilder von "X-Men - Zukunft ist Vergangenheit"

© 2014 Twentieth Century Fox Film Corporation − All right reserved.

 

Die X-Men vor der endgültigen Ausrottung

Im Film steht eine Gruppe Mutanten, angeführt von Prof. Charles Xavier und Magneto, vor dem letzten Kampf gegen die Sentinel Bedrohung. Ihr Plan – die Vergangenheit zu ändern und die Entwicklung der Sentinels zu stoppen. Genauer gesagt will die Gruppe das Attentat auf den Bolivar Trask in Paris verhindern. Trusk ist Gründer von Trusk Industries und Vater des Sentinel-Programms. Das Attentat wurde von Mystique aka Raven ausgeübt, die dabei aber unfreiwillig mit ihrer DNA den rundstein für die Sentinels der Zukunft lieferte, indem man ihre Anpassungsfähigkeit auf die Sentinels übertrug, die dann zwar nicht ihr Äußeres ändern, dafür aber Superkräfte adaptieren konnten.

 

Bilder von "X-Men - Zukunft ist Vergangenheit"

© 2014 Twentieth Century Fox Film Corporation − All right reserved.

 

Die Zeitreise von Wolverine ins Jahr 1973

Man schickte also Logan aka Wolverine zurück ins Jahr 1973, um Mystique zu stoppen. In der normalen Zeitlinie tötet Mystique Bolivar Trusk und nicht zuletzt aufgrund diesen Attentats, wird der Mark I Sentinel zum Verkaufsschlager und weltweit exportiert. Bis 1996 waren es 8,732 Exemplare. Am 22. November wird der Öffentlichkeit außerdem enthüllt, das Erik Lensherr aka Magneto am Attentat an John F. Kennedy beteiligt gewesen war. In X-Men: Die Zukunft ist Vergangenheit gelingt es Wolverine und Charles Xavier Mystique vom Attentat in Paris abzuhalten. Bei der Vorstellung der neuen Sentinels in Washington gelingt es außerdem das Sentinal Programm bloßzustellen. Bolivar Trusk wird wegen des Verkaufs von Militärgeheimnissen verurteilt und das Sentinel Programm wird eingestellt. Wolverine wird bei Kampf gegen Magneto in den Pontiac River geschleudert und von Mystique, in der Gestalt von William Stryker, auf ein Schiff gezogen.

 

Am Ende von X-Men: Die Zukunft ist Vergangenheit sehen wir Logan (voraussichtlich im Jahr 2023) in der X-Mansio wo er auf Charles trifft und unter anderem auch Cyclops und Jean Grey anwesend sind. In dieser Zeitlinie ist nichts vom drohenden Untergang der Mutanten zu spüren und nach einem kurzen Gespräch mit Charles, scheint klar zu sein, dass dieser sich auch die Ereignisse erinnern kann und Wolverine in der „richtigen“ Zeit angekommen ist. Doch wer glaubt, dass das Schicksal bis dahin besiegelt ist, der täuscht sich.

 

X-Men-Apocalypse-Super-Bowl-Trailer

© 2016 Twentieth Century Fox Film Corporation − All right reserved.

Apocalypse in alternativer Zeitlinie

Der Ur-Mutant Apocalypse tritt im Film Universum im Jahre 1983 in Erscheinung. In den bisherigen Filme X1 bis X3 ist von Apocalypse jedoch keine Rede, weswegen davon auszugehen ist, dass Apocalypse erst in der neuen Zeitlinie in Erscheinung tritt. Theoretisch könnte man meinen, dass der Ausgang des Films X-Men: Apocalypse damit gesetzt ist und alle überleben werden. Doch dem ist laut X-Men Produzenten Simon Kinberg nicht so. In einem längeren Interview mit dem Magazin Collider hat der Produzent ausführlich Stellung bezogen und ein wenig Licht ins Dunkel gebraucht – und ehrlicher Weise auch das Licht gleich wieder ausgeknipst.

 

Die schöne, neue Zukunft

Die neue Zukunft ist nach Kinberg vorerst nämlich nur als „eine Version“ der Zukunft zu sehen. Die Zukunft, nach der sich alle sehnen und in der alle glücklich sind. Ob diese Zukunft aber tatsächlich eintreffen wird ist ungewiss. Nachdem Zeitreisen das X-Men Universum durcheinander gewirbelt haben, ist nicht auszuschließen, dass dies wieder geschehen wird. Vielleicht stellt X-Men: Apocalypse die Weichen für eine ganz andere Zukunft. Vielleicht tritt die „schöne“ Zukunft auch erst nach dem 10. X-Men Film ein. Kinberg behält sich nämlich das Recht vor, jeden Mutanten jederzeit töten zu können und betont, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist. Das X-Men Universum birgt also weiter jede Menge Überraschungen und spielt mit der Erwartungshaltung aus dem, was wir aus den ersten drei Filmen kennen und dem, was wir glauben, das passieren wird.

 

Eure Meinung

Was haltet ihr von der alternativen Zeitlinie? War das der richtige Schritt oder hättet ihr euch alle Filme in einer Kontinuität gewünscht? Antwortet einfach über die Kommentarfunktion.
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